Klimawandel, Migration, soziale Unruhen, Naturkatastrophen, Arbeitslosigkeit, Terrorismus, .... Die Konflikte und Krisen werden zu einem grossen Teil durch den Überverbrauch und die Konkurrenz um Ressourcen verursacht. Und wir tun uns schwer sie in den Griff zu kriegen, lokal wie global. Was wäre wenn wir die Verursachung von positiven (Gesundheit, Bildung, Kooperation, etc.) und negativen (Verschmutzung, Lärm, Stress, etc.) Effekten unseres Handelns dezentral messen und bewerten könnten - mit dem Internet of Things und Blockchain-Technologie?
Weitere Informationen
Wie können wir durch die Kombination von Blockchain Technologie und offenen, partizipativen IoT-Technologien neue dezentrale Netzwerke schaffen, die „funktioneren“ weil Anreizmechanismen eingebaut werden können? Was wäre, wenn wir Tätigkeiten „entlohnen“ könnten, die wir bisher nicht entlohnen konnten – und andersherum, gesellschaftlich nicht wünschenswerte Tätigkeiten weniger attraktiv machen? Welche Tätigkeiten wären das und welche Public Goods (digitale und reale) liessen sich dadurch aufbauen und pflegen? Unter welchen Bedingungen würden Menschen in solch einem Netzwerk teilnehmen?
Ablauf der Session
Ausgehend von einer kurzen Einführung in die o.g. Thematik, wollen wir mit Euch diskutieren, wie solch ein neues „multi-dimensionales, digitales Geld mit Reputation“ funktionieren könnte, welchen Nutzen es bringen könnte und wo Schwierigkeiten lauern.
Zielgruppe
Alle, die daran interessiert sind, wie wir die Blockchain Technologie und ein partizipatives Internet of Things einsetzen können, um unsere Gesellschaften nachhaltiger und sozialer zu gestalten, hin zu einer „sharing circular economy“.
Träger-Organisation
ETH Zürich
http://www.coss.ethz.ch
mdapp@ethz.ch