Alle nutzen Open Source. Aber wer hat eine Strategie dafür?
Im Oktober 2026 wurden unter dem Namen «PHP2Shell» zwei kritische Sicherheitslücken in PHP bekannt, noch bevor ein Update bereitstand. Millionen Websites waren betroffen, Behörden in ganz Europa rieten, Seiten notfalls vorübergehend vom Netz zu nehmen. Für viele Organisationen begann die eigentliche Arbeit aber schon früher: herausfinden, wo PHP überhaupt im Einsatz ist und wer für die Updates zuständig ist.
Der Vorfall zeigt, was im Alltag oft vergessen geht: Fast jede digitale Anwendung baut auf Open Source auf. Trotzdem fehlt in vielen Organisationen eine klare Haltung dazu. Der OSPO-Track an der DINAcon widmet sich genau dieser Lücke.
Erfahren Sie, wie die Bundesverwaltung Open Source als Säule der digitalen Souveränität einsetzt und was sich bei den OSS-Hilfsmitteln der Bundeskanzlei getan hat. Entdecken Sie, warum Open Source in jede digitale Strategie gehört und wie auch kleine Organisationen mit wenig Aufwand ein Open Source Program Office aufbauen können.
Wir beleuchten, wie offene Technologien Resilienz stärken, Lock-in reduzieren und Europa auf dem Weg zur digitalen Unabhängigkeit unterstützen. Und natürlich stellen wir uns der künstlichen Intelligenz, die das Open-Source-Ökosystem gerade grundlegend verändert: zwischen generierten Pull-Requests, neuen Lizenzfragen und echter Entlastung für Maintainer.
Mit Bruno Schöb (Bundeskanzlei), Lukas Grossar (Adfinis), Nina Müller (Nextcloud) und Olivier Brian (Puzzle ITC).
Seien Sie dabei, wenn wir Open Source vom stillen Fundament zur gelebten Strategie machen.
Barbara Dravec